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Breeze: Spark

A. Van Wauwe, J. Jeschek, J. Vallentin, M. Lefèvre, P. Vojta. P. Kouider  

Schloss Ahaus
Sümmermannplatz
48683 Ahaus

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Event organiser: GWK e.V., Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Germany

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Ermäßigung gibt es für: GWK-Mitglieder, für Studierende, Schüler:innen, Arbeitssuchende, Sozialhilfeempfänger:innen, Sozialdienstleistende, Schwerbehinderte (Ausweis). Ist im Schwerbehindertenausweis ein B vermerkt, erhält die Begleitperson eine Freikarte. Rollstuhlplätze für Schwerbehinderte und Freikarten für die jeweilige Begleitperson sind nur für barrierefreie Veranstaltungsorte und nur telefonisch bei der GWK buchbar unter Tel: 0251 591-3041.
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Breeze – das ist eine Brise, ein Sound, der schwebt. Das ist ein Wirbel, der Melodien kichern und Harmonien tanzen lässt, ein Wind, der Funken, sparks, entzündet, Leben, Energie, Esprit versprüht. Stürmen das Klassische aber Funk, Rock, Techno oder Blues, kommt ein Orkan auf, ein blow up, das die musikalischen Grenzen hinwegbläst und ganz sicher vom Stuhl reißt.
Breeze ist ein junges wind-Ensemble, für „Spark“ um die Pianistin verstärkt, aus international preisgekrönten Solist:innen. Sie gehören zu den europaweit Besten ihrer Generation, sind Professor:in oder haben eine Solostelle in einem führenden europäischen Orchester. Und sie erobern ihr Publikum im Sturm: mit ihren Favoriten aus dem Paris der frühen Moderne und der Weltmetropole von heute, mit ihrer Spiellust und -kunst.
Musik, um Freude zu machen, „musique pour faire plaisir“, wollte Françaix komponieren – und Breeze folgt ihm darin mit „Spark“: Beffas „Blow up“ ist konvulsiv und exaltiert, rhythmusbetont, das Tempo manisch. Klingt bei Beffa Techno nur durch, so imitiert Connessons „Parade“ Techno ironisch: virtuose Riffs, zwei rhythmisch-melodische Motive, die obsessiv wiederholt, aber subversiv verwirbelt werden. Dazwischen, erlesen und gewitzt, Françaix´ Bläserquintett Nr. 1, ein Wettstreit der Virtuosen, den der neckische Ruf eines Kuckucks am Ende kommentiert: Kuck mal! Die Forlane, ein erotischer barocker Tanz, den vor allem Kurtisanen tanzten, inspirierte Couperin in seinem vierten Königlichen Konzert. Dieses dann regte Ravel zu seinem „Tombeau“, einer Hommage an die französische Musik des Barock, an: ein impressionistisches Klanggemälde, heiter-spielerisch und tragisch-traurig. Am Schluss fegt Poulencs Sextett, eins der beliebtesten Stücke für diese Besetzung, keck aus dem Saal: eingängige Melodien, virtuoser Drive.

Programm:
Karol Beffa (1973*): Blow Up, für Klavier, Klarinette, Flöte und Fagott
Jean Françaix (1912–1997): Bläserquintett No. 1
Guillaume Connesson (1970*): Techno Parade, für Flöte, Klarinette und Klavier
Maurice Ravel (1875–1937): Le Tombeau de Couperin, M. 68
Francis Poulenc (1899–1963): Sextet C-Dur für Klavier und Bläserquintett, Op. 100

Musiker:innen:
Breeze
Annelien Van Wauwe: Klarinette
Jill Jeschek: Flöte
Juri Vallentin: Oboe
Marceau Lefèvre: Fagott
Premysl Vojta: Horn
& Paloma Kouider: Klavier

Ort:
Schloss Ahaus
Das barocke Schloss Ahaus, die ehemalige Sommer- und Jagdresidenz der Fürstbischöfe zu Münster, wurde mitsamt Park 1718 fertiggestellt. Nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg hat es Johann Konrad Schlaun restauriert, der 1767 in der Gartenfront auch einen Mittelrisalit mit großer Freitreppe ergänzte. Von 1819 bis 1929 war im Nordflügel die Tabakfabrik Oldenkott untergebracht. 1945 brannte das Schloss nach einem Bombenangriff vollständig aus. Der Kreis Ahaus kaufte die Ruine und baute das Schloss wieder auf. Es gehört heute dem Kreis Borken und beherbergt die Technische Akademie Ahaus.

In Kooperation mit der Stadt Ahaus | www.stadt-ahaus.de

Fotos (c) Joelle Van Autreve, Béatrice Cruveiller, Stadt Ahaus
Schloss Ahaus
Sümmermannplatz
48683 Ahaus